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Bevölkerungswachstum und seine Folgen

1980 zählte die Schweiz rund 6,3 Millionen Einwohner. Heute leben bereits über 9 Millionen Menschen in unserem Land. Dieses Wachstum ist nicht auf einen Geburtenüberschuss zurückzuführen, sondern mehrheitlich auf Zuwanderung.

All diese Menschen benötigen Wohnraum ==> also müssen laufend neue Wohnungen gebaut werden. Sie benötigen Lebensmittel, die produziert oder importiert werden müssen. Sie brauchen medizinische Versorgung ==> also Ärzte, Pflegepersonal und Spitalinfrastruktur. Dafür müssen Fachkräfte ausgebildet oder wiederum aus dem Ausland rekrutiert werden.
Wir befinden uns in einer Spirale: Je mehr Menschen einwandern, desto mehr Infrastruktur wird benötigt. Strassen, Schulen, Spitäler und öffentliche Verkehrsmittel müssen ständig erweitert und angepasst werden. Eine echte Entlastung ist nicht in Sicht.

Eine mögliche Lösung besteht darin, die Zuwanderung auf ein für unser Land verträgliches Mass zu begrenzen. Nur so erhält die bereits hier lebende Bevölkerung die Möglichkeit, sich an die bestehenden Herausforderungen anzupassen. Gleichzeitig schützt dies unseren Boden, unsere Ressourcen und eröffnet auch älteren oder verdrängten Arbeitskräften wieder bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Darum: ein klares Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative.

Diana Stärkle, Egerkingen

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