Die Hunter-Strategie der Alpiq

Dass der Kanton Solothurn eine Beteiligung am Oltner Stromkonzern Alpiq (vormals Atel) hält, ist nichts Neues, sondern hat seit Jahrzehnten Bestand und sogar Tradition. Dass der Wert eines Börsenkotierten Unternehmens schwankt ist ebenfalls nicht Neues. Auch wenn die Schwankungen der Firma Alpiq sehr gross sind und innerhalb der letzten Jahre nichts weiter als einer beispiellosen Geldvernichtung gleichkamen.

  • 22.08.2014, 00:00

Von Sparmassnahmen und „goldenen Fallschirmen“

Die Finanzen der Einwohnergemeinde Olten sind völlig aus den Fugen geraten. Es fehlt viel Geld. Die Jahresrechnung der Stadt schloss im Jahr 2013 mit einem Verlust von 20 Millionen Franken ab. Steuern und Gebühren wurden erhöht, und trotzdem rechnet die Stadtregierung auch für das aktuelle Jahr mit einem Defizit von rund 15 Millionen Franken. 

  • 28.06.2014, 18:15

Vor dem Gesetz und Stromzähler sind alle gleich

Die Energiewende ist eine nationale Angelegenheit und muss in den Köpfen der Menschen passieren. Die Energiepolitik muss deshalb Hand in Hand gehen mit der Bereitschaft der Menschen, selbständig in erneuerbare Energieformen zu investieren oder schlicht und einfach Energie zu sparen. Wer das Gefühl hat, man könne das beschleunigen, indem der Kanton Solothurn die Förderung erneuerbarer Energien via Kantonsverfassung durchzwängt, täuscht sich grundsätzlich. Das Gegenteil wird passieren.

  • 30.04.2014, 00:00

Vorsicht Mogelpackung!

"Gib mir eine Keule damit ich dich schlagen kann." Unter diesem Motto möchten die Linken eine neue politische Waffe installieren. "Erneuerbare Energien in die Verfassung", lautet die Forderung. Doch Vorsicht, hinter dieser Floskel schlummern unzählige Verbote und Einschränkungen für Hauseigentümer, Mieter und die Wirtschaft. Ausserdem werden diese massiv zur Kasse gebeten.

  • 28.04.2014, 00:00

Wursteln ohne Verantwortung (WoV)

Die Wirkungsorientierte Verwaltungsführung (WoV), wurde im Kanton Solothurn anno 2005 flächendeckend eingeführt. Sie hatte zum Ziel, eine Kundenorientierung und verbesserte Führung der kantonalen Verwaltung zu erreichen. Zieht man Bilanz nach rund einem Jahrzehnt, fällt das Resultat durchzogen aus. Bestimmt haben einzelne Elemente von WoV der kantonalen Verwaltung gut getan. Wo Führungsverantwortung wahrgenommen wurde, konnten Erfolge erzielt werden. Wo nicht, existieren erhebliche, finanzielle Schwierigkeiten. Eine Erkenntnis, welche mit Führungsmodellen nichts zu tun hat.

  • 11.01.2014, 00:00

Kanton hat Kosten nicht im Griff

Es war einmal die Solothurner Politik des Jahres 2011. Damals, als bürgerliche Politiker ihrem Namen für einmal gerecht wurden und die Steuern im Kanton senkten. Es sollte sich dabei nicht nur um eine Einzelaktion handeln. Nein. Eine echte Strategie, welche den Kanton hätte attraktiver machen können, bestand im Gegenteil, aus einer Vielzahl aneinander gereihter Aktivitäten. Stets das gleiche Ziel wäre ihnen gemein gewesen. Gute Rahmenbedingungen schaffen für Leistungsträger unserer Gesellschaft und so eine Vorwärtsstrategie bewirken für den Kanton Solothurn.

  • 30.09.2013, 00:00

Eigenverantwortung

Wir leben in einer aufregenden Zeit in der die Entwicklung der Technik in einem atemberaubenden Tempo voranschreitet. Ob Sport, Freizeit, Hobby oder Beruf, die moderne Gesellschaft bietet jedem Menschen eine Vielzahl hervorragender Entfaltungsmöglichkeiten. Das zeigt sich auch darin, dass in den meisten Berufen nicht mehr die körperliche Arbeitsleistung alleine entscheidend ist, sondern die Fähigkeit, erfolgreich mit anderen Menschen umzugehen.

  • 17.07.2013, 00:00

Stärkung der Volksrechte

Die Gegner der AUNS-Initiative „Staatsverträge vors Volk!“ versuchen momentan mit einer "Millionenkampagne" an allen Fronten, unentschlossene Stimmbürger davon zu überzeugen, dass die Initiative schlecht sei für die Schweiz. Von „lähmenden Auswirkungen“, „teuren Leerläufen“ und dergleichen ist die Rede. Dabei wird völlig ausser Acht gelassen, dass die Mitbestimmung des Schweizer Volks eines der wesentlichen Merkmale unserer direkten Demokratie ist und eine Stärkung der Volksrechte daher im Sinne aller Schweizerinnen und Schweizer ist.

  • 25.05.2012, 00:00

Schweizer Volksrechte in Gefahr

Die demokratische Staatsform der Schweiz ist einmalig in der Welt. Geprägt durch Referendums-, Initiativ-, Petitions-, Wahl- und Stimmrecht auf drei Staatsebenen (Gemeinde, Kanton, Bund) gibt es dem Volk (Souverän) ein Maximum an Selbstbestimmung. Eine wichtige Rolle spielt das Prinzip der Gemeindeautonomie mit dem damit verbundenen Staatsaufbau von unten nach oben.

  • 12.04.2012, 00:00