Frühe Förderung – für unsere Kinder
Die zunehmende Zuwanderung macht auch vor unseren Schulen nicht Halt. Unsere Lehrpersonen sind heute mehr denn je mit sprachlich und kulturell sehr unterschiedlichen Klassen konfrontiert. Sie leisten täglich Grossartiges – oft jedoch unter schwierigen Bedingungen. Besonders dann, wenn Kinder beim Schuleintritt kaum oder gar kein Deutsch verstehen.

Darunter leiden am Ende alle Beteiligten:
- die Lehrpersonen, die zusätzlich stark gefordert werden,
- die deutschsprachigen Kinder, weil der Unterricht verlangsamt wird,
- die fremdsprachigen Kinder selbst, weil ihnen ein guter Start erschwert wird,
- und letztlich die Steuerzahler, welche die Folgekosten tragen.
Gerade deshalb braucht es mehr frühe Förderung und klare Erwartungen an die Eltern. Wer in unserem Land lebt, sollte auch Verantwortung übernehmen, gegenüber dem eigenen Kind und gegenüber der Gesellschaft. Dazu gehört, dass Kinder möglichst früh mit unserer Sprache und unseren kulturellen Grundlagen vertraut gemacht werden.
Integration kann nur gelingen, wenn beide Seiten ihren Beitrag leisten. Der Staat kann unterstützen, doch die Hauptverantwortung für die Erziehung und sprachliche Förderung liegt bei den Eltern. Es darf nicht selbstverständlich sein, dass sämtliche Integrationsaufgaben allein von Schule und Öffentlichkeit übernommen werden.
Unsere Kinder verdienen faire Chancen und unsere Lehrpersonen die nötige Unterstützung.
Diana Stärkle, Egerkingen
