An der 21. Generalversammlung der SVP Olten durfte sich Parteipräsident Philippe Ruf über ein erneutes, starkes Wachstum der Stadtpartei freuen. Zu aktuellen Abstimmungen referierten Nationalrätin Natalie Rickli und Kantonsrat Hugo Schumacher.

Das vergangene Parteijahr verlief laut Ruf überaus positiv. Nicht nur das starke Mitgliederwachstum, sondern auch die Arbeit in der Gemeinderatsfraktion und die Leistung der Partei für die Stadt Olten, ist durchgehend erfreulich. In seinem Rückblick zum vergangenen Jahr hielt er fest: die Stadtpartei hielt vor jeder Abstimmung Versammlungen ab, um Parolen zu fassen, Gastreferenten einzuladen und über aktuelles Geschehen in Stadt, Kanton und Land zu diskutieren. Zusätzlich wurden Standaktionen zum Verteilen von Ostereiern oder zum Sammeln von Unterschriftbogen für Volksinitiativen abgehalten. Speziell erfreut zeigte sich die Versammlung über zusätzliche Aktivitäten der Partei wie die Teilnahme an der MIO oder den Helfereinsätzen am Weihnachtsmarkt.

Die gute Zusammenarbeit in Parteileitung mit den vielen jungen Kräften, Kommissionen und der Fraktion ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Stadtpartei, waren sich die Mitglieder einig. Auch das Budget der Partei konnte im vergangenen Jahr eingehalten werden, wobei Kassier und Kantonsrat Matthias Borner mahnte, dass künftig mehr Geld gespart werden muss, um in Wahljahren auf ein genügend grosses Polster zurückgreifen zu können.

Nein zum Geldspielgesetz, Nein zur Teilrevision des Energiegesetzes 
Nationalrätin Natalie Rickli besuchte die öffentliche Versammlung der Stadt- und Amteipartei Olten-Gösgen im Anschluss an die GV der Oltner SVP und führte aus, weshalb vor allem in Zukunft die SVP zusätzlich an Relevanz gewinnen muss und weshalb die Volkspartei gewählt werden soll. Der volle Saal im Oltner Bahnhofbuffet erfreute die Nationalrätin und ermutigte die Zuhörenden, weiter für Sicherheit und Freiheit einzustehen.

In einem zweiten Teil erörterte Rickli, weshalb aus ihrer Sicht ein Nein zum Geldspielgesetz am 10. Juni 2018 eingelegt werden soll. Nach interessanter Diskussionsrunde beschloss die Versammlung mit einer zwei Drittel-Mehrheit die Nein-Parole.

Ebenfalls zu überzeugen vermochte Kantonsrat Hugo Schumacher, welcher für ein Nein zur Revision des Kantonalen Energiegesetzes warb. Unterstützt durch diverse zustimmende Voten folgte die Versammlung Schumacher und beschloss einstimmig die Nein-Parole zur kantonalen Vorlage.

Ausklingen und gemeinsam vorwärts
Im Sinne der motivierenden Worte von Amteipräsident Matthias Borner zur Einleitung der Gastreferate, klang der Abend bei einem von der Amtei- und Stadtpartei offerierten Apéro langsam aus. Die zahlreich Angereisten vertieften die Diskussionen und die positive Stimmung prägte den Abend unter dem Motto, welches Borner vorgab: die kommenden Abstimmungen werden wegweisend sein – gemeinsam wird man die Schweiz stärken können.

 

Foto: Vermochten die Versammlung zu überzeugen: (v.l.) Hugo Schumacher, Natalie Rickli, Philippe Ruf (zum Vergrössern bitte Bild anklicken) (Foto zVg.)

 

SVP Olten

25.05.2018 | 421 Aufrufe