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Welche Politik ist unmenschlicher?

Wir leben zurzeit in einer „politischen Landschaft“, in einem spannungsgeladenen internationalen Umfeld, in welchem egoistische Überlegungen, Gier nach Macht und Geld sowie religiöser Fanatismus vorherrschen. Unmenschlichkeiten, Kriege und Flüchtlingsströme sind die Folge davon und führen zu wahrhaft chaotischen Zuständen.

Wir leben zurzeit in einer „politischen Landschaft“, in einem spannungsgeladenen internationalen Umfeld, in welchem egoistische Überlegungen, Gier nach Macht und Geld sowie religiöser Fanatismus vorherrschen. Unmenschlichkeiten, Kriege und Flüchtlingsströme sind die Folge davon und führen zu wahrhaft chaotischen Zuständen.

Dies zeigt allein schon das „Syrien-Problem“. Vier Millionen Syrer leben nach Angaben der UNO als Flüchtlinge in den Nachbarstaaten, während in Syrien selbst weitere acht Millionen Menschen auf der Flucht sind und es werden von Tag zu Tag immer mehr. Dazu kommen dann noch Flüchtlingsströme aus andern Ländern. Das Ganze zu einem Zeitpunkt, in dem eine „kränkelnde“ EU alles andere als Geschlossenheit an den Tag legt. Die Schlepperbanden haben die Situation schnell erfasst, sich gut organisiert und nehmen den Flüchtlingen oft das letzte Geld ab, bevor sie sie auf die gefährliche Reise schicken, auf der so viele ihr Leben verlieren.

Für uns Schweizer stellt sich nun die Frage, ob eher eine „Politik der offenen Tür“ oder eher eine „restriktive Politik“ eingeschlagen werden sollte. Oft wird der zweite Weg einfach als unmenschlich „abgetan“. Ist dies wirklich so einfach, nur ein bisschen oberflächlich oder ist der erste Weg eventuell sogar unmenschlicher ?

Geht man davon aus, dass alle durch Schlepper eingeschleusten Flüchtlinge die „Schlepp-Erfolgsquote“ erhöhen, bedeutet dies einen Anreiz und wird so automatisch zu einem noch grösserem Andrang und zu noch riskanteren Fluchtvarianten führen. Die Folge davon wäre, dass noch mehr Menschen ihr Leben auf der Flucht auf tragische Art und Weise verlieren würden. Zudem hätte eine „Politik der offenen Tür“ auch zur Folge, dass unser Land früher oder später den nicht abzubrechen scheinenden Zuwanderungsprozess schlicht und einfach nicht verkraften könnte.

Eine restriktive Politik hingegen – wie sie von der SVP angestrebt wird – würde die Fluchtanreize reduzieren, Kontrolle und Sicherheit erhöhen, Ordnung ins Chaos bringen und langfristig zu weniger menschlichen Tragödien führen. 

Tobias Fischer, Unternehmer, SVP-Kantonsrat, Hägendorf

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