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Viele Städte schreiben "rot"

Nach Aussagen  diverser lokaler Politiker schreiben viele Städte rote Zahlen. Die  Ursache sei – so wird argumentiert – in den stetig steigenden Ansprüchen an die Infrastruktur, bedingt durch die sich kontinuierlich vergrössernde Zuwanderung, einerseits und andererseits in der Tatsache zu sehen, dass viele Personen in den Städten verdienen aber auf dem „Land“ die Steuern bezahlen.

Nach Aussagen  diverser lokaler Politiker schreiben viele Städte rote Zahlen. Die  Ursache sei – so wird argumentiert – in den stetig steigenden Ansprüchen an die Infrastruktur, bedingt durch die sich kontinuierlich vergrössernde Zuwanderung, einerseits und andererseits in der Tatsache zu sehen, dass viele Personen in den Städten verdienen aber auf dem „Land“ die Steuern bezahlen.

Meiner Ansicht nach sind solche Aussagen oberflächlich und gefährlich und müssen daher präzisiert werden. Es ist dabei festzuhalten, dass die Betriebe oder Konzerne, welche die oben erwähnten Leute beschäftigen, ebenfalls Steuern bezahlen und so diversen Städten zu erheblichen Einnahmen verhelfen. Das Problem der „roten Zahlen“, mit denen gewisse Städte konfrontiert sind, ist mancherorts weniger auf fehlende Steuereinnahmen zurückzuführen als vielmehr auf eine unvernünftige, verschwenderische Ausgabenpolitik. Zudem möchte ich jenen Politikern, welche den Grund in der steigenden Zuwanderung sehen, mitteilen, dass man diese durch eine entsprechende Politik steuern könnte.

Ich würde es jedenfalls sehr bedauern, wenn solche saloppen Äusserungen dazuführen könnten, dass schlussendlich die kleineren Gemeinden – welche eine gesunde und vernünftige Politik betreiben und auch bereit sind ab und zu auf das Eine oder Andere zu verzichten – dazu gezwungen würden, die durch Unvernunft und Verschwendung entstandenen „städtischen Löcher“ zu stopfen. 

Tobias Fischer, Unternehmer und SVP Kantonsrat SO, Hägendorf, www.tobias-fischer.ch

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