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Tolle Stimmung am ersten Jahresfest der SVP Kanton Solothurn

Das erste Jahresfest der SVP Kanton Solothurn am 17. Mai war ein in jeder Beziehung gelungener Anlass. Die drei Referenten Christoph Blocher, Lukas Reimann (beides SVP-Nationalräte) und Roger Köppel (Verleger und Chefredaktor der Weltwoche) überzeugten mit kernigen Aussagen zum Thema „Schweiz und Europa“. 

Blocher, Köppel, Reimann und die Besucher hatten ihren Spass.

Das erste Jahresfest der SVP Kanton Solothurn am 17. Mai war ein in jeder Beziehung gelungener Anlass. Die drei Referenten Christoph Blocher, Lukas Reimann (beides SVP-Nationalräte) und Roger Köppel (Verleger und Chefredaktor der Weltwoche) überzeugten mit kernigen Aussagen zum Thema „Schweiz und Europa“. Dass die über 300 Besucherinnen und Besucher in der Stadthalle Olten ihre helle Freude an den prominenten Referenten hatten, zeigte sich auch darin, dass die Fragerunden sehr rege benutzt wurden.

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In nur gerade drei Monate stellte das sechsköpfige OK das 1. Jahresfest der SVP Kanton Solothurn auf die Beine. Der grosse Aufwand von OK-Präsident Rolf Joachim, den OK-Vize-Präsidenten Carlo Rüsics und Raphael Galliker (Moderator) plus den Allroundern Silvio Jeker (Präsident SVP Kanton Solothurn), Pascal Käser (Präsident Junge SVP Kanton Solothurn) und Christoph Balluff (Mitglied Parteileitung SVP Kanton Solothurn) lohnte sich dann auch, denn überall waren in der Stadthalle Olten glückliche Gesichter zu sehen. Manche der über 300 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit um ein persönliches Foto mit einem der drei Referenten zu machen.

Christoph Blocher, Roger Köppel und Lukas Reimann geniessen eine grosse Popularität. So lauschte das Publikum dem Trio über eine Zeitspanne von fast fünf Stunden in fast unveränderter Anzahl. Das Thema „Schweiz und Europa“ beschäftigt die Massen und es erstaunte nicht, dass die Fragerunde rege genutzt wurde. Oft gab es spontanen Szenenapplaus für die Referenten aber auch für die Fragestellerinnen und -steller aus dem Publikum.

Nein zur EU

Für Christoph Blocher war es der erste grosse öffentliche Auftritt nach seinem sofortigen Rücktritt aus dem Nationalrat. Der Vize-Präsident der SVP Schweiz zeigte in seinem Referat auf, dass der Kampf gegen die institutionelle Anbindung der Schweiz an die EU faktisch einem Kampf gegen den EU-Beitritt der Schweiz gleichkomme. Er wolle deshalb in den nächsten Jahren die Schweizerinnen und Schweizer auf die absehbare Volksabstimmung vorbereiten und sie informieren. Blocher forderte das Publikum deshalb zum Beitritt ins überparteiliche Komitee „NEIN zum schleichenden EU-Beitritt“ (www.eu-no.ch) auf, welches die Kräfte gegen den EU-Beitritt der Schweiz bündeln und anführen werde. Diesem Kampf werde er fortan seine ganze Energie widmen.

Kein Einstieg in die Politik

Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel beleuchtete in seinem Referat mit dem Titel „die Medien, die Schweiz und Europa“ vor allem auch die Aussenpolitik von Bundespräsident Didier Burkhalter. Ihm gab Köppel kein gutes Zeugnis, doch er habe die Hoffnung auf dessen Lernfähigkeit. Selbst in die Politik einsteigen, konkret für den Nationalrat kandidieren, wolle er nicht, meinte Köppel auf eine entsprechende Frage aus dem Publikum. Obwohl ihm stets eine gewisse Nähe zur SVP nachgesagt werde, sei er nicht Mitglied einer Partei. Er lebe als Journalist deshalb ganz nach dem Motto „Schuster bleib bei deinem Leisten“.

Ein Herz für eine Nation

Der St. Galler SVP-Nationalrat Lukas Reimann plädierte in seinem Referat mit dem Titel „ein Herz für eine Nation“ für das Ende des Doppelbürgerrechts für Einbürgerungswillige. So kenne er etwa jemanden, der in Frankreich gesagt habe, er mache dann in der Schweiz Militärdienst und in der Schweiz habe eben diese Person verlauten lassen, er leiste in Frankreich Dienst. Am Ende blieb er dem Militärdienst in beiden Ländern fern. Der neue Präsident der AUNS (Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz; www.auns.ch) meinte weiter, ein Führerschein, den es in jedem Land gäbe, werde heute in der Schweiz auf Probe abgegeben. Ein Schweizer Pass und all seine Vorteile, erhalte man jedoch für immer. „Wenn der Führerausweis auf Probe möglich ist, warum denn nicht auch ein Schweizer Pass?“, fragte Reimann.

Positive Feedbacks

Ihren Anteil am guten Gelingen des 1. Jahresfestes der SVP Kanton Solothurn hatten auch der Passwang-Club (www.passwang-club.ch), der Businessclub der SVP Kanton Solothurn. Deren Vize-Präsident, SVP-Kantonsrat Hugo Schumacher, dürfte in Zukunft sicherlich ein paar neue Mitglieder begrüssen können. Gleiches gilt für die Junge SVP des Kanton Solothurn (www.jsvp-solothurn.ch/joomla/), die sich auf der Bühne dem Publikum präsentieren durfte und auch am Fest selbst an allen Fronten tatkräftig mithalf. Umrahmt wurde das 1. Jahresfest der SVP Kanton Solothurn musikalisch durch die urchigen Klänge der Alphorngruppe ENZIAN aus Nuglar und durch das stimmungsvolle Oensinger Duo Michel live & Solo. Da die Organisatoren sowohl von den drei Referenten als auch von vielen Besucherinnen und Besuchern positive Feedbacks bekamen, dürfte es auch im nächsten Jahr ein Jahresfest der SVP Kanton Solothurn geben.

Text und Fotos: Raphael Galliker

Christoph Blocher

Christoph Blocher, Vize-Präsident der SVP Schweiz und scheidender SVP-Nationalrat,
warnte in Olten vor einem schleichenden EU-Beitritt.

Silvio Jeker und Roger Köppel

Verstanden sich auf Anhieb gut: Silvio Jeker (Präsident der SVP Kanton Solothurn)
und Roger Köppel (rechts), Verleger und Chefredaktor der Weltwoche.

Lukas Reimann

Lukas Reimann plädierte am 1. Jahresfest der SVP Kanton Solothurn
für das Ende des Doppelbürgerrechts für Einbürgerungswillige.

 

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