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Mal wieder die Stilfrage

Die vereinigten Regierungsparteien werfen der SVP im Kanton Solothurn einmal mehr Stillosigkeit vor. Das Emporstilisieren von Stilfragen war aber schon immer ein Zeichen inhaltlicher und politischer Schwäche. Nicht von ungefähr haben schon die Adligen dem gewöhnlichen Volk vorgeworfen, keine Tischmanieren zu haben.

Die vereinigten Regierungsparteien werfen der SVP im Kanton Solothurn einmal mehr Stillosigkeit vor. Das Emporstilisieren von Stilfragen war aber schon immer ein Zeichen inhaltlicher und politischer Schwäche. Nicht von ungefähr haben schon die Adligen dem gewöhnlichen Volk vorgeworfen, keine Tischmanieren zu haben.

Zu Zeiten der grossen liberalen Revolutionen gehörten Perücken und falsche Zöpfe zu den verhassten Symbolen der überholten Aristokratie. Auch Luther, Zwingli und Calvin liessen Schnickschnack aus den Kirchen entfernen, um zum wahren Kern der Sache zu finden. Politik ist kein Schönheitswettbewerb. Sondern der harte Wettstreit zwischen Macht und Ohnmacht.

Wohin es führt, wenn die Mehrheit im Parlament lieb und nett ist, zeigte sich diese Woche: Durch Aufblähung des Staatsbudgets haben Verwaltung und Exekutive wieder mehr Macht und Einfluss dazu gewonnen. Derweil das Parlament sich mit Stilfragen befasst.

Leserbrief von
Silvio Auderset, SVP Zuchwil

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