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Lehrplan 21: Bedenkliche journalistische Willkür

In ihrem Bericht über die neue Lektionentafel der Volksschule stellt Journalistin Elisabeth Seifert in der Solothurner Zeitung eine erschreckend einseitige Sicht dar. Die Ergebnisse der Vernehmlassung erhalten neben dem Interview mit Roland Misteli vom Verband der Solothurner Lehrerinnen und Lehrer (LSO) einen vernichtend kleinen Platz. Auf wichtige Argumentationen der Vernehmlassung geht die Autorin gar nicht ein.

In ihrem Bericht über die neue Lektionentafel der Volksschule stellt Journalistin Elisabeth Seifert in der Solothurner Zeitung eine erschreckend einseitige Sicht dar. Die Ergebnisse der Vernehmlassung erhalten neben dem Interview mit Roland Misteli vom Verband der Solothurner Lehrerinnen und Lehrer (LSO) einen vernichtend kleinen Platz. Auf wichtige Argumentationen der Vernehmlassung geht die Autorin gar nicht ein.

Mehrere Pressemitteilungen von Parteien wurden nicht veröffentlicht. Damit nicht genug: In ihrem Kommentar leistet sich Frau Seifert ein journalistisches Debakel. Sie drückt als verantwortliche Redaktorin ihre persönliche Meinung aus, indem sie sich über die Gegner des Lehrplans 21 lächerlich macht. Ihre ideologisch gefärbten Aussagen zeigen, dass sie sich mit den Argumenten des Initiativkomitees und mit den Inhalten des LP21 nicht ansatzweise auseinandergesetzt hat. Sie identifiziert sich mit dem Volksschulamt (VSA) und mit dem LSO und lässt absolut keine anderen Meinungen zu.

Sie behauptet, dass die Gegnerschaft politisch-ideologisch motiviert sei und dass seitens der Lehrerschaft praktisch keine Kritik zu hören sei. Kritik seitens einzelner Lehrpersonen hört man im Kanton Solothurn gar nicht gerne, zudem scheint mir der LSO eher dem VSA hörig zu sein als der eigenen Basis nahezustehen.

Weiss Frau Seifert, dass im Komitee mehrere Lehrpersonen vertreten sind, die sich mit der Sache sehr wohl beschäftigt haben (siehe Website)? Weiss Frau Seifert, dass im benachbarten Kanton Aargau eine Heilpädagogin und ein Bezirkslehrer die Unterschriftensammlung initiiert haben? Wann bietet die Zeitung „Nordwestschweiz“ auch anderen Meinungen eine faire Plattform? 

Kommentar von Kantonsrat Roberto Conti, Kantonsschullehrer, Solothurn
8.6.2015

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