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Ja zum Verhüllungsverbot

Ziel sämtlicher Formen des politischen Islams ist die Unterwanderung der europäischen säkularen Gesellschaften und die Einführung der Scharia.

Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten. Das ist eine Aussage des türkischen Staatspräsidenten Erdogan und sagt nichts anderes, als dass die Türkei sich in eine religiöse Diktatur bewegen sollte. Der türkische Moscheeverband Ditib wühlt in ganz Europa und hetzt die Muslime auf.
Darum sind jegliche Formen der Verschleierung mit Nikab oder Burka Banner des politischen Islams. Ziel sämtlicher Formen des politischen Islams ist die Unterwanderung der europäischen säkularen Gesellschaften und die Einführung der Scharia. Das beginnt mit islam-konformen Schulspeisungen, separaten Schwimmzeiten für Moslems und Nichtmoslems, Halal-Essensvorschriften, Kleidervorschriften für Frauen, Errichtung einer Religionspolizei in grossstädtischen Ghettos.

Die Schweiz hat den Kulturkampf gegenüber den christlichen Religionen gewonnen und diese haben sich in unsern Bundesstaat integriert und die staatliche Macht akzeptiert. Wir wollen nicht denselben Kulturkampf mit dem Politischen Islam nochmals erleben, denn dieser ist gewalttätig. Darum ist es Zeit, ein Zeichen zu setzen. Warum wollen Menschen, die sich für Diversität, gegen Diskriminierung, für die Homoehe einsetzen, einfach nicht wahrhaben, dass im Politischen Islam Homosexuelle geköpft oder an Kränen aufgehängt werden und dass Frauen durch Verhüllungen diskriminiert und sonstwie drangsaliert werden (Kinderehen, Zwangsheiraten usw). Muslime, die einen europäischen liberalen Islam propagieren, stehen in europäischen Ländern unter Polizeischutz.

Mit einem indirekten Gegenvorschlag sollen besonderen Anliegen von Frauen, Kindern und Jugendlichen Rechnung getragen werden. Vor Behörden sollte man das Gesicht zeigen. Das ist ja heute schon der Fall. Ein Fass ohne Boden wird für sogenannte Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe vorgesehen, um die Situation der Frauen zu verbessern. Ja, was heisst denn das? Will die Schweiz jetzt in Saudi-Arabien, Iran und den andern über 50 Scharia-Staaten unsere Gleichstellungspolitik und Religionstoleranz propagieren, obwohl dort in erster Linie die Scharia gilt und nicht die universalen Menschenrechte. Es scheint, dass die Mehrheit der National- und Ständeräte keinen Schimmer hat, wovon es sich bei diesem Verhüllungsverbot, das im Uebrigen auch gewalttätige Demonstranten betrifft, handelt. Selbst, wer nicht religiös ist, muss sich gegen die Dominanz des Politischen Islams und für die christlich-abendländisch-jüdischen Werte
wehren. Ein Ja zur Initiative ist ein Zeichen des Schweizervolkes, dass wir uns nicht alles gefallen lassen.
Nach einem hoffentlich deutlichen Ja wird wohl die gesalbte europäische Intelligentia in Politik und Medien wiederum über das tumbe Volk schwadronieren und damit den Beweis erbringen, dass das Schweizer Volk richtig entschieden hat.

Peter M. Linz, Büsserach SO (Kantonsrat der SVP)

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