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Ist Sicherheit des Schwarzbubenlandes dem Kantonsrat egal?

Kantonsrat Silvio Jeker aus Erschwil forderte heute im Kantonsrat mit einem dringlichen Auftrag sofortige und mit dem Kanton Basel-Landschaft koordinierte Massnahmen gegen die Einbruchswelle in grenznahen Gemeinden des Schwarzbubenlandes. Das nötige Zweidrittels-Mehr wurde um wenige Stimmen verpasst. 

Kantonsrat Silvio Jeker aus Erschwil forderte heute im Kantonsrat mit einem dringlichen Auftrag sofortige und mit dem Kanton Basel-Landschaft koordinierte Massnahmen gegen die Einbruchswelle in grenznahen Gemeinden des Schwarzbubenlandes. Das nötige Zweidrittels-Mehr wurde um wenige Stimmen verpasst. Das Parlament ist offenbar der Meinung, das Problem sei nicht dringlich. Die SVP sieht das anders.

Medienmitteilung vom 3. September 2014

Im Schwarzbubenland und im Laufental nehmen Einbrüche ständig zu. Vor allem in Grenznähe ist das Problem besonders gross. Die Polizei kann kaum Erfolge verbuchen, respektive kommuniziert sie nicht. Es ist Monate her, seit überhaupt eine Polizeimeldung über einen Einbruch im Schwarzbubenland publiziert wurde. Es entsteht der Eindruck, dass die Polizei die im Schwarzbubenland aus dem Ruder laufende Einbruchssituation unter dem Deckel halten will. Dafür publiziert die Polizei jeden Monat stolz die „Radarstatistik“.

Dies führt dazu, dass das Vertrauen in die Polizei und somit in den Kanton in den hauptsächlich betroffenen Gemeinden schwindet. Untrügliches Zeichen dafür ist, dass sich bereits Bürgerwehren bilden, die Quartiere vor Einbrechern schützen wollen.

Nun kommt der Herbst und damit die „dunkle Jahreszeit“. Es ist davon auszugehen, dass die Einbruchsintensität noch einmal zunimmt. Aus diesem Grund verlangte Silvio Jeker mit seinem Auftrag dringend mit dem Kanton Basel-Landschaft koordinierte Massnahmen gegen die Einbrüche im Grenzgebiet zu Frankreich.

Die Ratslinke und einige Vertreterinnen und Vertreter der Freisinnigen sahen keine Dringlichkeit, ja in einigen Voten wurde sogar versucht, das Problem an sich zu verharmlosen.

Nun wird es Monate dauern, bis der Auftrag behandelt wird. Es bleibt nur zu hoffen, dass die blosse Einreichung des Auftrags als eine Art „Hilferuf“ oder „Weckruf“ von der Kantonspolizei Solothurn wahrgenommen wird, die sich dem Problem rasch und vorrangig annimmt. Denn der nächste Einbruch, bei dem ein Hausbesitzer plötzlich einem Einbrecher gegenüber steht, kommt bestimmt. Und für das, was dann alles passieren kann, tragen indirekt jene die Verantwortung, die heute das Problem für nicht dringlich angeschaut haben.

 

Symbolbild von brandtmarke / pixelio.de

 

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