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Hochschulen auf Abwegen

An Universitäten und Hochschulen werden die «Eliten» unseres Landes ausgebildet. Es ist zu erwarten, dass jene Leute, welche ihre Ausbildungsjahre an diesen Stätten verbringen, früher oder später verantwortungsvolle Jobs übernehmen.
Sie sind in den öffentlichen Verwaltungen tätig, haben ihre Arbeit bei öffentlich-rechtlichen Medien, sitzen in den Kulturbetrieben oder selbst wiederum in den Universitäten oder arbeiten bei Nichtregierungsorganisationen. Oder aber sie werden Teil der immer grösser werdenden Bildungs- und Betreuungsindustrie.
Wenn man aber die Entwicklung dieser Hochschulen etwas genauer beobachtet, dann kann einem Angst und Bange werden, wie diese Leute ausgebildet werden, welche künftig in unserem Land Einfluss haben werden.

An ihrer Antrittsvorlesung dozierte eine Professorin der FHNW unter dem Titel «Hexenlernen als gegendisziplinäre Kunst» über «Potentiale eines gegendisziplinären Ausheckens, das geschundene Möglichkeitssinne zum Fliegen bringt». Sie relativierte danach, es gehe ihr nicht allgemein um Hexen, sondern um «eine spezifische kreative Praxis von Hexenaneignung als Herrschaftskritik, wie sie von Feministinnen seit den 60er Jahren praktiziert werde.»
An unseren Hochschulen wird offenbar neben anderen abstrusen Fächern «queer-feministisches Hexenwissen» unterrichtet. Ein wahrlich wichtiges Fach für unsere akademische Elite!

Nach dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober hatte ein Mitarbeiter einer grossen Schweizer Hochschule den Terrorakt auf der Plattform X als grosses «Geschenk» bezeichnet. Die Institutsleiterin verteidigte ihn. Die Äusserung sei nicht antisemitisch, sagte sie. Auch in diesem Beispiel zeigt sich, in welcher einseitigen Denkart viele Unis unterwegs sind.

Es ist bemerkenswert, dass Universitäten sich von Wissenschaften verabschieden und diese durch Ideologien ersetzen. Dort verbreiten sie ihre sozialen Gleichheitsphantasien. In den vergangenen Jahren wurde die akademische Forschung stark politisiert. Man schafft dort kein Wissen, sondern verbreitet linke Politik und Ideologie. Wer aber an diesen Weltanschauungen zweifelt, der wird als ungehorsam, rassistisch oder ewiggestrig abgetan. Selber denken ist verboten.
Die Uni-Professoren halten ihre Gesinnung als unangreifbare Wahrheit und meinen, ihre Studenten und die ganze Menschheit moralisch erziehen zu müssen. Wer zum Beispiel queere Wissensformen und Veganismus in Frage stellt oder Genderformen nicht anwendet, muss mit Repressionen rechnen. Denn diese Ideologien sind unbestreitbar und unantastbar und demzufolge gibt es auch gar nichts mehr zu forschen. Forschung aber basiert genau auf Zweifel und Hinterfragung.
Trotzdem wurde in Deutschland eine Biologin, die darlegen wollte, weshalb es biologisch nur zwei Geschlechter gibt, von ihrer Universität zum Schweigen gebracht.

Der freie Diskurs ist ausschlaggebend für die Qualität der Forschung und das Wissen in der Gesellschaft. Hochschulen sind dazu da, die kritische Debatte zu fördern und aus den Leuten eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Ideen zu formen, anstatt kompromisslos Linke Geisteshaltungen aufzudrücken. Wenn nicht, sehe ich künftig sehr grosses Sparpotenzial bei unseren Hochschulen.

Beat Künzli, Kantonsrat SVP

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