Fake-News Politiker Kurt Fluri
In einem Anfall von Neid und Missgunst versucht Nationalrat Kurt Fluri, alt Bundesrat Christoph Blocher und die SVP Kanton Solothurn zu diskreditieren. Dies wegen der erfolgreichen und äusserst lehrreichen Veranstaltung am Berchtoldstag, mit der Würdigung der drei Solothurner Persönlichkeiten Josef Munzinger, Cuno Amiet und Willi Ritschard durch Christoph Blocher. Doch einmal mehr ist es Kurt Fluri selbst, der die Geschichte verzerrt und sich als besserwisserischer Philosophenherrscher aufspielt.
In einem Gastbeitrag in der «Solothurner Zeitung» erteilt Nationalrat Kurt Fluri alt Bundesrat Christoph Blocher und der SVP Kanton Solothurn eine geschichtliche Nachhilfeviertelstunde. Doch entgegen Fluris Behauptung darf das «Rössli» in Balsthal sehr wohl als Solothurner Rütli bezeichnet werden, denn auch da ging es um die Selbstbestimmung sowie um die Abschüttelung einer aristokratischen «Fremdherrschaft» von besser geborenen Patriziern der Hauptstadt.
Selbstverständlich wollte Josef Munzinger 1830 mit seinem Aufruf zur uneingeschränkten Volkssouveränität die Regierung dem Volk unterwerfen. Dies wäre gemäss geltender Bundes- und Kantonsverfassung noch heute der Fall. Nur Kurt Fluri glaubt, die Regierenden würden irgendwo neben oder über dem Volk stehen.
Über Munzinger hält Kurt Fluri fest: «Er war kein Bauer». Doch in der neusten Munzinger-Biografie von Rolf Holenstein (2018) steht, der spätere Oltner Bundesrat habe «die elterliche Landwirtschaft» betrieben und sei «Landwirt und Zudiener in den elterlichen Betrieben» gewesen. Von einer Geschichtsverzerrung kann bei Christoph Blocher also keine Rede sein. Und was die «ideologische Befangenheit» betrifft, so eignet sich Kurt Fluri wohl zuletzt als geeignetes Gegenbeispiel.
Weitere Auskünfte:
Nationalrat Christian Imark
Präsident SVP Kanton Solothurn
079 406 84 41