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Die Suppe, die man sich einbrockt, muss man auch auslöffeln

Die vielen entsetzlichen, abscheulichen Terroranschläge, die seit geraumer Zeit leider immer wieder hingenommen werden müssen, finden offenbar kein Ende. Sie sind nicht oder kaum vorhersehbar und können trotz grösster Sicherheitsvorkehrungen nicht verhindert werden, dies insbesondere auch deshalb, weil dabei sehr oft auch Selbstmordattentäter beteiligt sind.

Die vielen entsetzlichen, abscheulichen Terroranschläge, die seit geraumer Zeit leider immer wieder hingenommen werden müssen, finden offenbar kein Ende. Sie sind nicht oder kaum vorhersehbar und können trotz grösster Sicherheitsvorkehrungen nicht verhindert werden, dies insbesondere auch deshalb, weil dabei sehr oft auch Selbstmordattentäter beteiligt sind.

Die Feststellungen von François Hollande – dass man sich in einem Krieg mit dem IS befinde, dass man früher Kriege gegen Gegner führte, welche „von aussen“ angriffen, während heute die Gegner „von innen“ angreifen – stimmen zwar alle, seine Ausführungen beinhalten jedoch keinen Lösungsansatz. Zudem verschweigt er dabei, dass diese äusserst schwierig zu lösende Situation das Resultat einer verfehlten Politik der vergangenen Jahre ist.

Allein in den Jahren 2012 – 2015 verliessen 1200 Personen Frankreich und schlossen sich dem IS an, dies sicher nicht mit dem Ziel ihr ganzes restliches Leben dort zu verbringen. Wie viele von denen sich nun bereits wieder in Frankreich befinden, weiss wohl niemand so genau. Zu lange hat man die Gefahren dieses Prozesses verkannt, vernachlässigt und verharmlost. Die so „eingebrockte Suppe“ brodelt nun heimtückisch, unberechenbar vor sich hin und lässt sich nicht mehr kontrollieren. Wie sie, besser gesagt, ob sie überhaupt noch „in menschlicher Art und Weise“ ausgelöffelt werden kann, steht in den Sternen geschrieben.

Diese Analyse zeigt klar auf, dass es für uns nur eine vertretbare Schlussfolgerung gibt: Wir müssen unsere Politik so ausrichten, dass eine derart ausweglose Situation erst gar nicht entstehen kann. Im Klartext heisst dies, dass wir dafür sorgen müssen, dass der oben erwähnte Suppentopf entweder möglichst leer bleibt oder die bereits vorhandene Suppe wenigstens nicht zum „brodeln“ kommt. Die logische Schlussfolgerung kann daher nur darin bestehen, dass wir unsere Kontrollen innerhalb unseres Landes und an der Grenze massiv intensivieren und nicht erst reagieren, wenn es zu spät ist. Leute, welche sich in diesem Sinne über unsere Zukunft ernsthaft Gedanken machen, als Rassisten, als schwarzmalerisch oder fremdenfeindlich zu bezeichnen, ist für mich unverständlich, realitätsfremd und bewirkt nichts anderes als eine gefährliche Verharmlosung der Situation. Auch ich bin davon überzeugt, dass der multikulturelle Aspekt für unser Land eine grosse Bereicherung darstellen kann, dies jedoch nur, wenn alle unsere Werte respektiert und unsere Sicherheit nicht infrage gestellt werden. Eine Kultur wie sie zum Beispiel durch den „islamischen Staat“ oder durch mit ihm verbündete Gruppierungen vorgelebt wird, wünscht sich hierzulande mit Bestimmtheit niemand. Eine strenge Kontrolle ist wohl das einzige Mittel, dies zu vermeiden.

Mit diesem Leserbrief hoffe ich, dass auch Sie meine Gedanken unterstützen und sich so mit der Zeit eine Volksmeinung herauskristallisiert, welche das Parlament endlich dazu veranlasst, in diesem Sinne die längst notwendigen Schritte einzuleiten.

Tobias Fischer, Unternehmer und SVP Kantonsrat, Hägendorf

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