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Demokratie pur an der SVP-Nomination in Däniken

Gestern Donnerstagabend fand in der mit 200 Parteimitgliedern und Gästen gut gefüllten Bühlhalle in Däniken die Nomination der SVP-Kandidaten für die National- und Ständeratswahlen statt.

Gestern Donnerstagabend fand in der mit 200 Parteimitgliedern und Gästen gut gefüllten Bühlhalle in Däniken die Nomination der SVP-Kandidaten für die National- und Ständeratswahlen statt.

Medienmitteilung der SVP Kanton Solothurn vom 27. März 2015

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Zu volkstümlichen Klängen der „Eicherbuebe Däniken“ versammelten sich rund 200 Personen in der Bühlhalle, darunter 113 stimmberechtigte Parteimitglieder. Christine Rütti aus Balsthal und Johannes Brons aus Schönenwerd verköstigten mit ihrem Team die Gäste mit feinstem „Nationalrats-Schüblig“, Kartoffelsalat, Sandwiches sowie Kaffee und Kuchen. Die Bühlhalle war mit Schweizerfahnen, Stroballen und Spruchbändern mit dem Slogan „Frei bleiben – SVP wählen“ dekoriert. Unterschriftenbogen für alle laufenden Volksinitiativen lagen auf – Basisdemokratie pur also. 

Zur Demokratie gehört auch, dass die Nominationsversammlung darüber entscheidet, wer letztlich auf die Nationalrats-Wahlliste kommt und wer nicht. Nach einer Präsentation der sechs Kandidaten durch Wahlkampfleiter Hugo Schumacher, mit Interview auf Strohballen und Fototermin mit SVP-Maskottchen Sennenhund „Willi“, wurden die untenstehenden Kandidaten schliesslich nominiert. Nationalrat Roland Borer konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Ein Antrag auf „geheime Wahl“ wurde mehrheitlich abgelehnt.

Einstimmig nominiert wurde Walter Wobmann für den Ständerat. „Wer wählt den eigentlich den Ständerat?“ fragte Walter Wobmann das Publikum. „Richtig, es ist das genau gleiche Wahlvolk, das auch den Nationalrat wählt. Wenn man aber die Zusammensetzung des Ständerats anschaut, habe ich manchmal das Gefühl, der Ständerat werde von den Kantonsregierungen gewählt“, sagte Wobmann. Und weiter: „Man attestiert mir von Seiten der Medien, ich sei ein echter Volksvertreter. Das ist das schönste Lob, welches man mir als Politiker machen kann. Genau das möchte ich auch bleiben – ein Volksvertreter, egal ob im Nationalrat oder im Ständerat.“ Im Ständerat habe man als Standesvertreter einfach das Volk des Kantons Solothurn besonders im Auge, erläuterte Walter Wobmann.  

Parteipräsident Silvio Jeker gab bekannt, dass er noch einmal mit der CVP und der FDP reden werde, ob nicht doch eine Listenverbindung der drei grossen bürgerlichen Parteien sinnvoll wäre. Jemand müsse im Oktober einen Nationalratssitz abgeben. Hätten wir eine bürgerliche Listenverbindung, könnte es gelingen, dass die Linken einen ihrer beiden Nationalratssitze verlieren.

Im Anschluss an die Nomination sprach der Präsident der SVP Schweiz, Nationalrat Toni Brunner zur Versammlung. Er brachte das auf den Punkt, was eigentlich alle dachten. „Für was sind denn eigentlich Wahlen da?“ fragte er. Sie können wählen, wen Sie in Bern haben wollen. Über den Nachwuchs mache er sich bei der SVP Kanton Solothurn nach der Präsentation der tollen Kandidaten keine Sorgen, sagte Brunner.

 

Die Nationalratskandidaten der SVP


Roberto Conti, 56, Solothurn
Beruf: Gymnasiallehrer für Wirtschaft und Recht an der Kantonsschule Solothurn 
Bisherige politische Ämter: Gemeinderat seit 2009 und Kantonsrat seit 2013
Hobbies: Jassen, Eishockey, Familie (2 Kinder 2J und 9J)
Motto: „Was brucht‘s mee? SVPee!“


Christian Imark, 33, Fehren
Beruf: Polymechaniker / Global Customer Manager 
Bisherige politische Ämter: Kantonsrat seit 2001, Mitglied Ratsleitung seit 2010, Kantonsratspräsident 2012, Fraktionspräsident seit 2013, OK Präsident Solothurner Kantonalschwingfest 2015, Vizepräsident AVES Kanton Solothurn
Hobby: Sport
Motto: „Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“ (Demokrit)


Manfred Küng, 57, Kriegstetten
Beruf: Dr.iur. / Rechtsanwalt 
Bisherige politische Ämter: Gemeindepräsident, Gemeinderat, Kantonsrat
Hobby: Weinbauer Solothurner Wein
Motto: „Innovativ und hartnäckig“


Christian Werner, 30, Olten
Beruf: Selbständig erwerbender Jurist in einer Oltner Anwaltskanzlei 
Bisherige politische Ämter: Gemeinderat, Kantonsrat, Vorsitzender des Gerichts-Ausschusses, Präsident SVP Stadt Olten
Hobbies: Sport, Politik, Zusammensein mit Freunden und Familie
Motto: „Perfer et obdura“ (Halte durch und sei hart)


Roland F. Borer, 64, Kestenholz (bisher)
Beruf: Unternehmensberater
Bisherige politische Ämter: Kantonsrat, Nationalrat, Vorstand ACS Mitte, Stiftungsrat Neu Bechburg
Hobbies: Fitness, Reisen, Politik
Motto: „Nimm die Menschen wie sie sind. Es gibt keine anderen.“

 

Walter Wobmann, 57, Gretzenbach (bisher)
Beruf: Automechaniker / KMU Berater Werkzeugbranche 
Bisherige politische Ämter: Kantonsrat, Nationalrat, Präsident Schweiz. Motorradverband FMS, Präsident Postautounternehmer Bus CH, Vorstand Hauseigentümerverband Kt. SO
Hobbies: Motorrad, Natur, Freunde
Motto: „Wer kämpft kann gewinnen oder verlieren. Wer nicht kämpft hat verloren.“

 

Bildlegende:
Sechs nominierte Nationalratskandidaten mit Lorbeerkränzen und Ehrendamen. v.l.n.r.: Roberto Conti, Walter Wobmann, Manfred Küng, Christian Imark und Christian Werner (es fehlt Roland Borer)

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